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Das Portal E G

Das neue Portal ist online. Es ist eine Website für alle, die sich für einfache Gemeinden interessieren. Es soll eine stetig sprudelnde Quelle von Informationen und Aktivitäten über die neue Bewegung der einfachen Gemeinden im deutschsprachigen Raum sein. Wir informieren über bestehende Hausgemeinden, Netzwerke und Dienste für einfache Gemeinden. Außerdem stellen wir verschiedene Ressourcen (Seminar- und Trainingsangebote, Bücher, Audios, Videos, Leseartikel u. m.)  zur Verfügung.

Dieses Internetangebot ist noch erweitert durch ein Forum und durch eine Community. Ganz oben, im Header rechts sind durch die Buttons "Portal, Leben, Forum" alle drei Bereiche gekennzeichnet und lassen sich durch anklicken aufrufen.
Wir wünschen, dass durch dieses "Dreierpaket" auch gute Beziehungen entstehen und gepflegt werden. Wir suchen eine starke Vernetzung, die über den Webspace hinausgeht und im realen leben sichtbar wird. Wir wollen auch konkrete Unterstützung vor Ort geben und und beim Entwickeln einfacher Gemeinden helfen. 

Über eine rege Beteiligung in der Kommunikation und auch bei der Erweiterung unseres Angebots würden wir uns freuen.

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Die Krüge die Fackeln und die Hörner

"Und er (Gideon) teilte die dreihundert Mann in drei Abteilungen und gab ihnen allen Hörner in die Hand und leere Krüge, und in den Krügen waren Fackeln.... Da stießen die drei Abteilungen in die Hörner und zerbrachen die Krüge. Und sie ergriffen mit ihrer linken Hand die Fackeln und mit ihrer rechten Hand die Hörner zum Blasen und riefen: Schwert für den HERRN und für Gideon! .... Und sie blieben stehen, jeder an seiner Stelle, rings um das Heerlager (der Feinde). Da lief das ganze Heerlager durcheinander, und sie schrieen laut und flohen" Richter 3,16-21

Dieser Text hat mich heute morgen stark angesprochen, als ich für die Situation der einfachen Gemeinden in unserer Region gebetet habe. Viele einfache Gemeinden gibt es ja nicht bei uns - doch es gibt mittlerweile viele, die ihre institutionelln Gemeinden verlassen haben und sie nicht mehr besuchen. Viele von ihnen sind alleine, aber sie gehören trotzdem zum Volk Gottes in dieser Region und beklagen die schwierige geistliche Situation die hier herrscht.

In der Geschichte ruft Gideon 32000 Mann zum Kampf gegen das Heerlager Midians auf, das die ganze Region, in der die Israeliten lebten, unter Druck hielt. Von den rekrutierten Freiwilligen bleiben gerade 300 übrig, also weniger als ein Prozent. Gott wollte mit wenigen eine Wende herbeiführen, das ist auch heute noch seine Vorgehensweie, davon bin ich überzeugt.

Vielleicht gibt es in der Rhein- Ruhr- Region 5000 Christen, dann wären das im Vergleich weniger als 50 Leute. Wenn sie entschieden sind, für den Herrn zu leben und zu sterben, dann macht das einen großen Unterschied in einer Region, die unter einer dunklen Druckwolke lebt. (So meine Gedanken beim Gebet.)

Die Dreihundert kämpften nicht mit dem Schwert und mit menschlicher Stärke. Stattdessen brachten sie in der Nacht tönerne Krüge mit und stellten ihre Fackeln hinein, sodass der Lichtschein nicht nach Außen dringen konnte. In der Dunkelheit zerbrachen sie plötzlich ihre Gefässe und bliesen die Hörner wie zu einem Angriff. Die Machtverhältnisse änderten sich daraufhin schlagartig.

Da denke ich daran, dass es doch 30- 50 einfache, schwache (tönerne) Gläubige in der Region geben könnte, die wie diese Krüge, das starke Brennen des Geistes, das lodernde Licht Gottes in sich verborgen halten. Was wäre, wenn sie in zerbrochenem Zustand zusammenkommen, damit ihr Licht plötzlich hell in der Nacht leuchtet und mit den anderen zusammen zu einem großen Schein wird, bzw. zu einem großen Lichtermeer wird.

Die Dreihundert hatten in der einen Hand die brennende Fackel und in der Hand hielten sie eine Posaune und bliesen diese kräftig, sodass ein lauter Schall im ganzen Tal ertönte. Das gehört mit dazu, dass die Zusammenkommenden ihre Stimme, ihre Instrumente erschallen lassen, damit die Finsternis erschüttert wird.

Ich weiß, es hat schon viele solcher, oder ähnlicher Visionen im Ruhrgebiet gegeben, die alle mehr oder minder im Sande verlaufen waren. Trotzdem, so glaube ich, ist Gott mit dieser Vision noch nicht am Ende. Drei Dinge könnten dabei enscheidend sein:

1. Die Zerbrochenheit der einzelnen Jünger, damit das Licht in die Öffentlichkeit dringen kann.
2. Die Bereitschaft uneigennützig, über konfessionelle Schranken hinweg, mit anderen zusammenzukommen, um zum richtigen Zeitpunkt mit gebündelter Lichtenrergie zu scheinen.
3. Das Verlangen, unsere Stimmen und Instrumente zur Ehre Gottes zu erheben.

Ric

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Frühlingsvision

Ein frischer Ackerboden – außer Erde und trockene Pflanzen ist nichts zu sehen. Plötzlich, schießen überall aus dem braunen Boden kleine grüne Baumsprösslinge hervor. Alle haben zwei Blätter und wachsen sehr schnell. Sie werden größer und größer und bilden immer neue Blätter, die Stengel werden stärker. 

    

Tiere kommen und wollen die kleinen Pflanzen abfressen, da nahen sich Gärtner und bauen einen Zaun um die vielen jungen Sprösslinge, um diese zu schützen.

Die Auslegung sehe ich so: Im Land, in der Region werden überall kleine Zweier-/ Dreiergruppen entstehen. Sie treffen sich, um gemeinsam zu beten, Gemeinschaft zu haben, nach dem biblischen Grundsatz:

„Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, irgend eine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte“(Mt.18, 19-20).
Diese kleinen Gruppen wachsen sichtbar, aus zwei werden drei und mehr, sie bilden kleine Kerngemeinden. Der Feind will das verhindern und die kleinen frischen Triebe vernichten, aber Gott hat spezielle Arbeiter, die von außen kommen und zum Schutz der kleinen Gruppen in Aktion treten.

von Richard Schutty, vom 27.03.2006